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Kategorie: Europareise

Liechtenstein und Heimfahrt

von am 01.09.2010 unter (20) Liechtenstein, Europareise

Unser letztes „neues“ Land sollte Liechtenstein sein. Hier gab es nun wirklich gar nichts zu sehen. Nicht einmal eine Einkaufsmeile. Es reihten sich lediglich Bank an Bank. Wir fuhren daher auf einen nahegelegenen Berg und fanden dort ein nettes und auch ruhiges Plätzchen. Es sollte unser letzter Übernachtungsplatz sein.

Unser letzter Übernachtungsplatz

Unser letzter Übernachtungsplatz

Am nächsten und gleichzeitig letzten Tag machten wir uns auf dem Heimweg. Entlang der Schweizer Grenze, vorbei am Bodensee und durch München hindurch fuhren nach mehr als 2 Monaten Europareise nach Hause.

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Schweiz: Genf, Bern und Zürich

von am 30.08.2010 unter (19) Schweiz, Europareise

Zürich

Zürich

Leider wurde auf dieser Fahrt klar, dass ich wohl Marcus und Tobi mit dem Virus angesteckt hatte. Wir machten deswegen an einem unglaublich windigen Rastplatz in den Rhône-Alpen Halt und verbrachten dort die Nacht. Am nächsten Tag fuhr ich sofort zu einer nahegelegenen Apotheke und kaufte zwei weitere Packungen des Medikamtents, dass auch mir geholfen hatte. Da die anderen beiden „ausgeknockt“ waren, war ich der einzige Fahrtüchtige und musste daher die 400km lange Bergstrecke alleine fahren. Das dauerte knapp 7 Stunden, bis wir endlich in Genf ankamen. Dort wollten wir eigentlich einen alten Freund von Tobi besuchen. Doch leider hatten wir uns zu spät angekündigt (Wir hatten angerufen, als wir da waren), sodass er keine Zeit hatte. Also hielten wir am Genfer See und übernachteten dort.

Der nächste Tag brachte uns zunächst nach Bern, der Hauptstadt der Schweiz. Wieder einen Tag später besuchten wir Zürich. Beides schöne Städte, aber mehr oder weniger unspektakulär, daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

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Entlang der Côte d‘Azur

von am 27.08.2010 unter (14) Frankreich, Europareise

Marseilles Panorama

Marseilles Panorama

Daher fuhren wir gleich am nächsten Tag durch einen Tunnel nach Frankreich. Zwei Ziele hatten wir: Einmal „Mirepoix“, eine Stadt, die zum Teil auf Pfählen gebaut wurden, damit die Händler auch bei Regen (unter den Häusern) arbeiten konnten und „Carcassonne“, eine Burg mit unglaublich vielen Türmen. Hier zog ich mir wohl einen Magen-Darm-Virus zu, der es mir unmöglich machte, irgendwas zu trinken, geschweige denn zu essen. Bei ca. 35°C im Schatten eine eher unangenehme Situation. Daher fuhren wir am nächsten Tag eine Apotheke an, welche zum Glück ein passendes Medikament auf Lager hatte, sodass es mir bis „Marseilles“ wieder den Umständen entsprechend gut ging. Marseilles ist eine wirklich schöne Hafenstadt am Mittelmeer. Wir besuchten einen Markt und kauften sogar einige Dinge (Tobi z.B. zwei Sonnenbrillen). Aufgrund des Zeitdrucks (Tobi musste ja rechtzeitig wieder zu Hause sein) verließen wir die Stadt abends schon wieder und fuhren gen Norden.

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Grenzkontrolle in Andorra

von am 26.08.2010 unter (18) Andorra, Europareise

Unser Campingplatz

Unser Campingplatz

Einen Tag später standen wir auch schon vor der Grenze des Fürstentums Andorra. Im Gegensatz zu allen vorausfahrenden Fahrzeugen wurden wir nicht weitergewinkt sondern rausgewinkt. Unsere Pässe hatte man vorsichtshalber gleich behalten. Wir sollten auf einem Parkplatz warten. Nach einiger Zeit kamen schließlich zwei Polizisten. Wir malten uns schon das Schlimmste aus, dass wir nun alles auspacken und anschließend wieder einpacken dürften. Doch es kam anders. Keiner der beiden Polizisten konnte wirklich Englisch, daher versuchten sie Tobi, der Spanisch-Grundkenntnisse besitzt, zu erläutern, was Sache sei. Es würde sich um eine Drogenkontrolle handeln und wir hätten zwei Möglichkeiten: Entweder wir geben zu, dass wir Drogen dabei haben, unterschreiben ein Formular, verschwinden und uns würde nichts passieren, oder unser Bus wird von einem Drogenspürhund durchsucht. Als wir uns guten Gewissens für letztes entschieden und den Polizisten klarmachten, dass wir keine Drogen bei uns führen, sagten sie lapidar, dass es nun doch keine Kontrolle gäbe und wir weiterfahren durften. Unsere Pässe bekamen wir auch wieder zurück.

Traum-Spritpreise

Traum-Spritpreise

Als wir an der ersten Tankstelle vorbeifuhren traf uns der Schock: Diesel: 93 Cent/Liter. Und wir hatten noch kurz vor der Grenze vollgetankt… Pech gehabt! Die Preise in der Läden bewegten sich auf ähnlichem Niveau. Sei es das 5kg-Nutella-Glas für ein paar Euro oder die Flasche Schnaps für 1,99€.

Wir dachten uns, dass es hier sicherlich auch einen günstigen Campingplatz geben muss, daher machten wir in der Hauptstadt „Andorra la Vella“ und haben in einem Info-Büro nach Campingplätzen gefragt. Trotz der wirklich überschaubaren Größe des Landes (12 km²) konnte man uns nur Infos für die Hauptstadt selber geben. Dort wollten wir aber nicht campen, daher entschieden wir uns, „auf eigene Faust“ in den anderen Städten nach Campingplätzen zu suchen. In „Encamp“ wurden wir dann auch fündig und konnten den sowieso schon günstigen Preis noch einmal herunterhandeln. Das mit Abstand beste an dem Campingplatz war wohl die kühle Bergluft, denn die Wochen vorher hatten wir ausschließlich in großer Hitze gecampt.

Hier erfuhren wir, dass Tobis Vorkurse zu seinem Studium früher als gedacht anfangen würden. Wir diskutierten verschiedene Lösungen (Tobi lässt sich abholen, Marcus und ich fahren weiter,…), doch schlussendlich entschieden wir, bis Marseilles entlang der Südküste Frankreichs zu fahren, um dann über die Schweiz den Heimweg anzutreten.

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Barcelona

von am 25.08.2010 unter (15) Spanien, Europareise

Künstler in Barcelona

Künstler in Barcelona

Barcelona sollte unser letztes Ziel in Spanien sein. Nach einigen Tagen an den Stränden Ostspaniens sind wir gegen Abend in Barcelona angekommen. Wir kauften noch schnell einige Dinge ein, meldeten uns kurz zu Hause und fuhren dann etwas außerhalb der Innenstadt auf einen Parkplatz und stellten uns dort neben ein anderes, vollgepacktes Wohnmobil. Unsere Nachbarn waren sympathische, spanischsprechende Inder, die anscheinend schon länger dort in ihrem Wagen wohnten. Zumindest sah es drumherum so aus. Per U-Bahn gelangten wir in die City (Plaça de Catalunya), wo wir uns erst noch kostenlose Karten besorgten. Tobi war mal wieder drauf und dran uns zu überreden, drei rote Fahrräder zu leihen und damit durch die Stadt zu fahren. Glücklicherweise waren die Fahrräder ausschließlich für Anwohner bestimmt und konnten von Touristen nicht ausgeliehen werden.

Wir „flanierten“ entlang der Prachtmeile Barcelonas (Las Ramblas) und waren von den vielen Künstlern beeindruckt, die als Charlie Chaplin, Kopfloser oder als Baby verkleidet waren. Sehr amüsant! Uns wurde empfohlen, eine der Markthallen zu besuchen. Hier gab es wirklich alles, was das Herz begehrt! (Und auch was es nicht begehrt…) Anschließend besuchten wir den Hafen, aßen in einer Bar Tapas und gingen durch ein Gewächshaus mit tropischen Temperaturen.

Barcelona Panorama

Barcelona Panorama

Mit der U-Bahn fuhren wir dann  weiter zur Sagrada Família, der berühmten Basilika von Antoni Gaudí, die sich seit mehr als 100 Jahren im Bau befindet. Die Kirche ist von außen sehr beeindruckend, von innen konnten wir sie leider nicht betrachten. Das hätte nämlich 12€ Eintritt pro Person gekostet.

Daher nahmen wir wieder die U-Bahn (und einen Aufzug) um uns den Aufstieg auf den „Hügel“ Montjuïc zu sparen. Vor Ort gingen wir zum alten Olympiastadion. Hinunter ging es dann interessanterweise auf der anderen Seite des Hügels mit Rolltreppen. Das hatten wir so auch noch nicht gesehen!

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