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Tag: VW Bus

Das Buch zur Europareise

von am 19.07.2011 unter Allgemein

Unser Buchcover

Nach fast einem dreiviertel Jahr Arbeit ist es endlich fertig: Das Buch zur Europareise 2010! Mehr als 100 Farbbilder sowie komplett überarbeitete und erweiterte Texte bietet der Reisebericht auf 104 Seiten. Das Buch kann man beispielsweise bei Amazon für 16,99€ käuflich erwerben. Außerdem gibt es das Buch jetzt auch für 9,99€ als eBook, z.B. für den Kindle.

Alle Texte wurden generalüberholt und erweitert. Dazu kommen mehr als 40 Farb-Seiten mit Fotos, die neu ausgewählt und bearbeitet wurden. Darunter auch zwei doppelseitige Panoramen.

Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Verlag „Books on Demand“ aus Norderstedt. Dort hat man die Möglichkeit „Kleinstauflagen“ verlegen und verkaufen zu können. Ohne großes finanzielles Risiko kann man so sein Buch in den Buchhandel bringen.

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Was danach geschah.

von am 14.05.2011 unter Allgemein

Es ist Mai 2011 und wir sind nun seit knapp einem dreiviertel Jahr wieder zu Hause. In der Zeit hat sich viel getan. Zuerst hat uns relativ schnell der Alltag wieder eingeholt, denn im Oktober 2010 haben wir alle unser Studium begonnen. Mittlerweile ist das zweite Semester schon zur Hälfte vorbei. Marcus und mich hat es nach München gezogen – er studiert Fahrzeugtechnik und ich Informatik. Tobi hingegen hat es nach Salzburg in Österreich verschlagen, wo er ebenfalls Informatik studiert.

Doch beginnen wir von Anfang an. Nach mehr als 15.000 km sind wir Anfang September nach Hause gekommen. Wir wurden freudig empfangen und zumindest Marcus und ich haben die Gelegenheit genutzt und unsere Rückkehr mit unseren Freunden auf dem Rosenheimer Herbstfest gefeiert. Anschließend mussten wir uns noch um den Bus kümmern. Die noch laufende Teilkaskoversicherung für den Bus nutzten wir, um die Frontscheibe auszutauschen. Auf einem steinigen Weg in Norwegen hatten wir uns uns ja einen Steinschlag eingefangen und ihn anschließend in Hamburg provisorisch reparieren lassen – was alles allerdings nur noch schlimmer machte. Am Ende der Reise teilte ein mehrere Zentimeter langer Riss unsere Scheibe in zwei Teile. Zum Überwintern verstauten wir den Bus anschließend in einem Bauernhof in der Nähe.

Im Februar 2011 bekam ich dann elektronische Post von Globetrotter, bzw. genauer gesagt von reiseberichte.com, einer Webseite von Globetrotter. Wie der Name schon sagt, ist das ein Verzeichnis von Reiseberichten und die Redaktion hat uns zum Reisebericht des Monats gekürt. Das hat uns alle sehr gefreut!

Anfang März holten wir ihn dann wieder aus seinem „Versteck“ und fuhren ihn direkt zum Tobis Onkel. Wir hatten vor, den Bus zu verkaufen, doch der TÜV war nun abgelaufen. Wir ließen den Wagen also von oben bis unten durchchecken und mussten auch noch eine hundert Euro investieren, um schließlich an einem Montagabend Verkaufsanzeigen auf diversen Online-Autobörsen zu schalten. Keine fünf Minuten, nachdem die Anzeigen online waren, klingelte schon Marcus Handy und die ersten Interessenten meldeten sich. Darunter auch ein netter Mann aus Norddeutschland, der großes Interesse an dem Bus hatte. Bereits zwei Tage später reiste er – zusammen mit seinem Vater, der noch nie unsere Alpen gesehen hatte – per Bahn an und schaute sich unseren Bus an. Er kaufte ihn dann auch. Wir wussten zwar, dass gute T3s mit Camping Ausstattung gefragt sind; aber das es so schnell geht –  damit hat keiner von uns gerechnet.

Langsam plagt mich wieder das Fernweh und es kommen mit schon die ersten Ideen in den Sinn. Doch das hat jetzt erstmal Zeit! 🙂

Der letzte Blick auf unseren VW Bus

Der letzte Blick auf unseren VW Bus


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Technik

von am 14.07.2010 unter Technik

Über 3000 Kilometer sind wir mittlerweile Unterwegs. John, Tobi, Ich und unser liebgewonnener Bulli. Am Tag vor Reisebeginn fiel uns ein Ölfleck unterm Motor auf. Es handelte sich um Getriebeöl, dass wir kontinuierlich verloren. Das zu reparieren hätte unsren Starttermin um mehrere Wochen nach hinten geworfen. Also entschlossen wir uns es tröpfeln zu lassen und alle paar Kilometer nachzuschütten. Hierfür brauchen wir aber leider immer eine Hebebühne und einen 17er Inbus. Dazu später mehr.

Wir sind dann pünktlich zum angestrebten Termin losgefahren und nach 300km haben wir an einer Tankstelle halt gemacht um das Motorenöl zu kontrolieren. Eigentlich dürfte sich nichts fehlen, da wir vorher keinerleih Verlust hatten. Aber es wäre ja langweilig, wenn alles nach Erwarten klappen würde. Es fehlte natürlich Öl. Kurzerhand einen Liter gekauft und nach 0,5L war der Messstand wieder auf Maximum.

Bei unsrer Schweizerin, die wir durch Zufall trafen fehlte schon wieder erheblich. Also den Rest vom Liter rein.
In Polen haben wir dann auf Vorrat gleich mal 5 Liter Öl gekauft. Wenn es ja nach bisheriger Manier weiter geht, würden wir alle 1000km 2liter nachkippen müssen. Aber siehe da! Kein Verlust mehr. Nichts. Nada. Seit 2000km.
Seitdem fahren wir die besagten 5 Liter spazieren.
Wunderbar eigentlich. Aber warum wir plötzlich kein Öl mehr verbrennen/verlieren, weiß keiner. Zurück zum Getriebeöl. Ebenfalls in Polen ,bei Johns Verwandten, haben wir ihn mal auf die Bühne gestellt. Um festzustellen, dass sich nichts tut. Die Schraube saß bombenfest. Nach 15mins höchster körperlicher Arbeit, gab sie jedoch mit dem richtigen Hebel auf und das Getriebeöl kam uns entgegen. Also auch hier war noch alles voll.
Ebenfalls wunderbar^^ Die Kupplung die uns von anfangan Sorgen macht, hat zwischenzeitlich extrem angefangen zu quwietschen. Dies hörte aber auch von selbst auf.

In Tallinn verabschiedete sich unser Kühlschrank kurzer Hand von uns. Kein Zündfunke mehr. Keine Flamme. Keine Kühlung. Da Tobi und ich aber im Ein/Ausbau geübt waren, konnten wir nach wenigen Minuten den Zündgeber reinigen und alle Kontakte mit WetProtekt, welches uns von der Familie Spiegelsberger gesponsert wurde, einsprühen. Und siehe da: er geht wieder. Er springt zuverlässigst an und wenn er läuft, dann läuft er^^. Hoffentlich hält er durch! 😀

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Das Abitur ist geschafft!

von am 15.06.2010 unter Allgemein, Reisevorbereitungen

VW Bus Blitz

Zum Glück wurde der Bus (unten) nicht vom Blitz getroffen.

Jaaa! Endlich haben wir es hinter uns! Heute (eigentlich ja schon gestern) Vormittag haben wir die Noten unserer vier Prüfungen (3x schriftlich, 1x mündlich) bekommen und wir haben alle bestanden. 13 Jahre Schule sind damit vorbei. Ich persönlich muss für mich sagen, dass ich das Ganze mit einem lachenden und einem tränenden Auge sehe. Einerseits ist man froh, es endlich geschafft zu haben, andererseits sieht man, dass jetzt viele Freundschaften auseinander gehen werden. Trotzdem kann ich auf eine tolle Schulzeit zurückblicken.

Somit bleibt nun mehr Zeit für unsere Europareise und den Bus. Ab Mittwoch wahrscheinlich steht der Bus erst mal für eine „Generalinspektion“ in der Werkstatt bei einem Bekannten. Am Wochenende haben wir dann noch vor, den Bus von einem „T3-Experten“ aus dem Freundeskreis unter die Lupe nehmen zu lassen. Der schaut dann nach den typischen Macken der T3-Busse. Ich werde wahrscheinlich mitschreiben und hier berichten. 😉

So, der Countdown auf der rechten Seite zeigt mir aktuell zwölf verbleibende Tage bis zum Reisebeginn an. Es ist einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist.

Achja: Ab sofort werden wir unsere Artikel (soweit nötig) geotaggen. Dann wird unter dem Artikel eine Google-Maps Karte mit der jeweiligen Markierung angezeigt. Vor allem während der Reise kann man sich dann als Leser besser orientieren.

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Der Bus ist da

von am 03.06.2010 unter Reisevorbereitungen

Endlich war es soweit. Nach einer verhältnismäßig kurzen Nacht (der Wecker klingelte schon um 9 Uhr) ging es mit meinem VW Golf im strömenden Regen los Richtung Landshut. Ab da gings dann auf die A92, um schnell Richtung Marcus‘ Oma zu kommen. Deren Bauernhof haben wir schließlich sogar ohne Navi relativ problemlos gefunden! Dort wurden wir freundlich mit einer leckeren Brotzeit bei einem warmen Kaminfeuer begrüßt.

Busunterbringung

Der Pferdewagen musste erstmal raus

Bevor wir dann allerdings unseren Bus aus seiner „Unterkunft“ holen konnten, musste erst ein Pferdewagen aus der „Garage“ geholt werden, der wirklich nur mit Millimeterarbeit durch das Tor passte. Jetzt konnten wir endlich unseren T3 „befreien“. Anschieben war nicht möglich, wie wir feststellen mussten. Dafür ist der Bus zu schwer. Also hieß es, aus dem Innenraum heraus, die Batterie wieder anzuklemmen, um herausfahren zu können. Das war durch die Platzprobleme kein leichtes Unterfangen. Beim Herausfahren haben wir dann an der weißen Wand ein schönes, rußschwarzes Abschiedsgeschenk hinterlassen (siehe Fotos).

Nachdem wir uns von Marcus Oma verabschiedet hatten, bin ich mit Tobi in den VW Bus, um diesen heimzufahren. Marcus hat meinen Golf nach Hause gebracht. Da ich bei unserem ersten Ausflug nur einige 100m gefahren bin, war das Fahren eines T3s für mich völlig neu. Die fehlende Servolenkung und die etwas „eigenwillige“ Schaltung waren für mich schon erst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber nach einigen Kilometer hat man den Dreh größtenteils heraus.

Blöderweise ist uns erst während der Fahrt aufgefallen, dass wir die Seitenspiegel zum Herausfahren aus der Garage herangeklappt hatten. Jetzt konnten wir uns zwar super selber anschauen, den rückwärtigen Verkehr aber nicht. Wegen dem ständigen Regen haben wir bis zur nächsten Tankstelle gewartet, die allerdings wirklich auf sich warten ließ! Unser Navi war auf kürzeste Strecke eingestellt und nahm dies auch ernst, sodass wir über eineinhalbspurige Dorfstraßen und Feldwege fuhren…

VW Bus im Regen

Bus mit Plane am Heck

Schlussendlich sind wir aber nach mehrstündiger Fahrt wieder daheim angekommen. Ausgemacht war, dass der Bus bei mir in der Garage untergestellt wird. Beim Hereinfahren wurde uns schon klar, dass das Schloss der Garagentür im Weg ist. Also haben wir das Schloss ausgebaut und es noch einmal versucht. Doch auch dieser Versuch schlug fehl, eine Querstrebe des Tors war im Weg. Also muss der Bus nun draußen stehen. Da wir aber an der Heckklappe eine undichte Stelle haben, musste ich diese mit einer Plane abdecken.

Da Marcus ja noch meinen Golf hatte, ist er mit diesem zu mir gekommen, hat mich zu sich mitgenommen und von dort bin ich dann mit dem Golf wieder zu mir nach Hause. Was für ein (anderes) Gefühl! Die Bremse reagiert richtig, wenn man sie drückt; die Lenkung funktioniert auch ohne großes Kurbeln; man hat einen fünften Gang zu Verfügung; usw… In dem Moment merkt man erst, wie verwöhnt man eigentlich mit aktuellen Autos ist.

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